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Mit unserer Kräuterfee Ines May tauchen Sie ein in die geheimnisvolle Welt der Kräuter. Die ausgebildete Kräuterpädagogin entführt Sie zu einer Wanderung der besonderen Art. Schauen Sie hin, entdecken Sie heimische Wildkräuter, genießen Sie die Stunden in der Natur und lassen Sie sich überraschen was man aus diesen Kräutern alles machen kann. Ein Kochkurs in der Übungsküche des WaldResorts ist der krönende Abschluss Ihres Ausflugs ins Grüne: Zubereiten und Genießen ist hier das Motto. Nebenbei schauen Sie sich Tricks und Kniffe aus der Kräuterküche ab und lernen die wichtigsten Geschmacksträger auch für zu Hause kennen und schätzen. Informieren Sie sich hier über unsere Auszeiten.

Transkription des Videos:

Hallo, ich bin die Ines Mey, ich bin ausgebildete Kräuterpädagogin und arbeite hier im Waldressort in der Kräuterküche als Kräuterhexe oder Kräuterfee, kann man sagen. Ich bin auch für die Küche mit zuständig, damit die Küche auch aufgelockert wird mit wilden Kräutern und damit wir ganz anderes Essen machen als nur einfach Thüringer Küche.

Eine Kräuterwanderung im Waldressort, dann treffen wir uns an einem wunderschönen sonnigen Tag und dann gehen wir los in die Umgebung, meist in nahegelegene Wiesenbereiche um das Dorf Weberstedt, teilweise auch mit in den Nationalpark. Und ich erkläre, was man dort so an Pflanzen finden kann in den Wiesen, die man unter anderem auch essen kann. Das ist ein Brennnesselblatt. Ich habe das jetzt so glattgestrichen, dann sind jetzt auch alle brennenden Haare weg. Es tut also jetzt nicht mehr weh, man braucht keine Angst mehr haben und man kann sich sozusagen sein Salatpäckchen im Wald gleich machen. Wer hat es schon probiert von euch? Bestimmt keiner hat bisher mal Brennnesselblätter gegessen im Rohzustand. Und dann sollte man die mal probieren. Es ist ein ganz interessanter Geschmack. Und dann traut man sich auch mal, so ein Brennnesselblatt mit in den Salat zu tun. Ich erlebe ganz oft Erstaunen über Dinge, die man essen kann, was sich vorher gar keiner vorstellen konnte. Und wenn es dann frittiert und knusprig gebraten ist, dann ist es richtig lecker. Und es konnte sich vorher keiner vorstellen, eigentlich denkt man immer, wilde Kräuter sind bitter. Ich habe schon ganz oft gehört von den Teilnehmern nach der Kräuterwanderung, dass die gesagt haben, also jetzt gehe ich ganz anders über eine Wiese. So habe ich sie vorher ja gar nicht gesehen.

In meinem Garten will ich die immer alle weghaben und mittlerweile gibt es da viele Teilnehmer, die haben mich dann auch mal wieder getroffen und haben gesagt, ich habe da jetzt so ein kleines Unkrauteckchen und da züchte ich mir jetzt meinen Giersch. Und es ist ist jetzt gar nicht mehr so schlimm, denn ich weiß ja, was ich damit machen soll. Das ist immer das Schöne, wenn man eine Kräuterwanderung gemacht hat, sich was mitzunehmen, es mit nach Hause zu nehmen und dann zu Hause noch was zuzubereiten und den Tag ausklingen zu lassen. Und so kann man alles nochmal Revue passieren lassen, was einem am Tage so begegnet ist an neuen Dingen, an Düften, an Geschmäckern, an Gerüchen. Die Achtsamkeit, die man der Natur eigentlich so entgegenbringt, die nehme ich dann zu mir ins Haus.