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Herzlich Willkommen zu der ersten Folge unseres Video-Blogs. Sie sind auf der Suche nach einem Ort zum Abschalten? Sie wünschen sich eine Auszeit, um dem alltäglichen Stress zu entfliehen? Sie wollen im Einklang mit der Natur zu neuer Kraft finden? Das WaldResort am Nationalpark Hainich ist der perfekte Ort, um Stress und Anspannung hinter sich zu lassen und in der Natur neue Kräfte zu tanken. Jürgen Dawo, der Begründer des WaldResort am Nationalpark Hainich, erzählt in dem Video seine ganz persönliche Geschichte darüber, wie die Idee zum Resort entstanden ist.

Transkription des Videos:

Hallo, mein Name ist Jürgen Dawo und ich bin der Begründer des WaldResorts hier am Nationalpark Hainich und betreibe dies auch als Geschäftsführer. Das Waldressort besteht aus 26 Ferienhäusern mit zwei Gemeinschaftshäusern und wir haben drei Bereiche, die wir hier abdecken. Einmal machen wir Ferien hier im UNESCO Weltnaturerbe. Zum zweiten sind wir eine ungewöhnliche und außergewöhnliche Seminar Location. Das heißt, wir haben Tagungsräume und kombinieren aber ganz viel mit der Natur. Ob es das Kräuter-Kochen ist oder ob es Morgenmeditation ist oder ganz einfach auch mal eine Wanderung in der Stille. Des Weiteren kann man hier Auszeiten buchen mit oder ohne Coach und kann sich diesem japanischen Waldbaden nähern. Das Motto unseres WaldResorts ist „Ankommen, Runterkommen und neue Perspektiven entdecken“. Wir wollen erreichen, dass die Menschen wieder näher an die Natur kommen, dass die Menschen sich wieder verbunden fühlen, verwurzelt fühlen mit der Natur. Die Idee zum WaldResort ist entstanden aus einer sehr persönlichen Geschichte. So bin ich seit 1982 selbstständig und musste dann 2014 auch für mich anerkennen, dass man nicht nur Vollgas fahren kann, sondern dass auch mich ein Burnout ereilen kann. Ich musste mich dann einige Wochen in eine Klinik begeben und habe mich dort schon gefragt, was hätte ich anders machen können oder hätte ich das vermeiden können, wenn ich die Vorzeichen wirklich ernst genommen hätte? Ich fand dort einen wunderbareren Arzt, der mit mir dann ein Konzept entwickelt hat, diese Hainich ShinrinYoku-Methode, die wir hier so als Oberbegriff haben. Und wir haben dort festgestellt, dass ich irgendwann den Bezug zur Natur verloren habe. Eigentlich bin ich von Kind auf ein Waldkind. Orchideen fotografieren mit dem Vater auf der schwäbischen Alb, Nationalparkführer seit 2003, Wildkatzenführungen durch das Gelände hier im Nationalpark Hainich. An sich meint jeder, dass solche Menschen, die sich in der Natur aufhalten und sich mit solchen Projekten beschäftigen, von einem Burnout verschont bleiben. Doch das Gegenteil ist wohl richtig, je mehr sie für etwas brennen, umso mehr können sie auch ausbrennen. Und in dieser Phase der Erholung, die nahezu neun Monate gedauert hat, ist dann die Idee geboren, hier im Nationalpark Hainich ein Ressort zu errichten und dieses Ressort unter anderem auch dafür zu nutzen, dass Menschen wieder zur Natur zurückfinden, dass sie sich wieder verwurzeln, dass sie merken, dass sie Teil der Natur sind nicht da die Natur ist und da der Mensch, sondern, dass es eben alles eins ist. Und dass sie durch die Achtsamkeitsübungen ganz einfach wieder merken, was links und rechts des Weges steht, dass sie den Atem mal wieder spüren und merken, wie eine Bauchatmung funktioniert, wie der Atem von der Nasenspitze bis zur Bauchdecke hinunter geht. Wie gut es tut, tiefe Atemzüg zu nehmen, wissen wir alle aus dem Wald. Aber dieses bewusst einzubauen, um den Stress abzubauen, das sind die Dinge, die wir hier wieder aufgreifen und die helfen, dass Menschen die Stressbewältigung wieder ganz anders empfinden als vorher.